Rechtsgrundlagen und Aufsicht

 

 

 

Der Verkehr mit Betäubungsmitteln (Narcotics and Psychotropics) und Grundstoffen (Precursors) ist im Betäubungsmittelgesetz von 1981 (BtMG) und den dazu erlassenen Verordnungen (BtM-Außenhandelsverordnung, BtMBinnenhandelsverordnung, BtM-Verschreibungsverordnung) sowie in den Verordnungen (EG) Nrn. 273/2004, 111/2005 und der Delegierten Verordnung (EU) 2015/1011 sowie der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1013 und dem sie ergänzenden Grundstoffüberwachungsgesetz (GÜG) geregelt. Aus diesen Vorschriften ergeben sich die Aufgaben der Bundesopiumstelle des BfArM, die 1952 aus der nach dem internationalen Opiumabkommen von 1912 eingerichteten Opiumabteilung hervorgegangen ist. Die Bezeichnung der Bundesopiumstelle (BOPST) ist also historisch zu verstehen. In jüngster Vergangenheit (08. Februar 2009) hat die Abteilung die Ausgabe von Sonderrezepten zur Verschreibung von Lenalidomid, Pomalidomid und Thalidomid übernommen. Die rund 50 Mitarbeitenden (Wissenschaftler, Beamte des gehobenen und mittleren Dienstes, Verwaltungsfachangestellte) verteilen sich auf vier Fachgebiete, die jeweils von einem Pharmazeuten oder einer Pharmazeutin geleitet werden.

 

Durchführende Behörde im Sinne von § 3 ff, § 19 BtMG ist das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

 

www.Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.de

 

Bundesopiumstelle

Fachgebiet 83

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

53175 Bonn

 

Der Großhandel mit Arzneimitteln ist im Arzneimittelgesetz (AMG) geregelt (siehe §52a AMG).

 

Aufsichtsbehörde ist das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin vertreten durch den Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann Dienstsitz: Rathaus Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin

Postanschrift: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, 10617 Berlin

UNTERNEHMEN      EXPERTEN      PHILOSOPHIE      KOOPERATION       KONTAKT

EN